The benefits of understanding Chinese
Disclaimer: Ab sofort werde ich versuchen hauptsächlich auf Englisch zu schreiben.
One big benefit in being an Ang Moh who understands a bit Chinese is that you can listen to other people's conversations (ok, currently I can only understand a few words and sometimes short sentence, not the whole conversation), who suspect that you can't understand what they're saying and thus speak more freely.
Earlier this evening, when I came home to my HDB block, 2 young guy (maybe around 20) went into the lift with me. I had a feeling that they were talking about me as they seemed to bit surprised to see a white guy around and also looked at me a bit more than people usually do. On our way up I got the proof that they were talking about me as I understood 2 words in a short sentence. Topic was (of course) a very popular one among the locals, my size
. One guy said "他 some-word-I-didn't-understand 大" to the other one. 他(tā) means he, the second word I didn't quite understand, and 大(dà) means big. I suppose that the unknown word was something like very or extremely.
Every now and then I see a guy who is a bit taller than me, the girls are usually very short (from my point of view). So far, I haven't seen a single girl who's bigger than me, only maybe 2-3 (including last year!) who are nearly my size (maybe 1,83-1,85m).
Erste Gehversuche auf Chinesisch
Ja, es gibt mich noch.
Es ist allerdings momentan so, dass ich, wenn ich von der Arbeit heimkomme, mich hinsetze und Literatur für die Diplomarbeit recherchiere, organisiere und lese. Deshalb gab es eine Weile nichts mehr von mir zu hören.
Zum Thema:
Gestern abend habe ich mich mit Sander getroffen um in einem Hawker Centre etwas zu essen und zu trinken und ein bißchen zu plaudern. Eigentlich wollte ich ja nur bis 8 bleiben, es wurde dann aber so ca. 23:30.....
In den Hawker Centres ist das lokale Tiger Beer die dominierende Biermarke. Öfters gibt es dann auch junge Damen, die Getränkebestellungen bearbeiten und immer mal wieder vorbeischauen und einem das Bier im Glas aus der Flasche wieder auffüllen (trinken muss man aber noch selbst!). Diese Mädels haben i.d.R. irgendein T-Shirt von Tiger Beer an, wodurch sie eben schnell erkennbar sind.
Im gestrigen Hawker Centre war eben auch so ein Mädel angestellt, die uns den ganzen Abend immer mal wieder Nachschb gebracht hat. Ihr Englisch war allerdings nicht sehr besonders, da sie schon bei meiner ersten Bestellung (1 Lime Juice und 1 Tiger) nochmal hat nachfragen müssen. Sander war sich nicht sicher welche Ethnizität sie hat, ich war mir definitiv sicher dass sie Chinesin (Rasse) ist (ok, ich habe auch den Namen am Namensschild gesehen; aber auch vom Aussehen her sah sie eben sehr stark chinesisch aus). Sander und ich haben uns noch über verschiedene Rassen in China unterhalten (ich wusste von Koreanern im Norden und Mongolen im Westen), irgendwann später meinte er dann zu mir, ob ich sie denn auf Chinesisch fragen kann wo sie herkommt. Was folgte war der erste kleine Feldtest meiner (Nicht-)Kenntnisse der chinesischen Sprache.
Ich konnte sie problemlos nach ihrer Nationalität fragen und habe auch ihre Antwort (wie erwartet Chinesin) verstanden. Wir haben uns dann noch ein bißchen weiter unterhalten, wobei ich mir über die Reihenfolge nicht mehr ganz sicher bin:
- ich habe sie gefragt, aus welcher Stadt sie kommt, aber ihre zweimalige Antwort habe ich nicht verstanden
- sie hat gefragt, wo wir herkommen, und mit Mühe (also 2-3 Anläufe) habe ich dann ein déguó rausgebracht (nicht so einfach auszusprechen!)
- sie hat irgendwas wegen Arbeit (gōngzuò ) gefragt, aber was habe ich nicht verstanden
- ich meine dass sie gefragt hat, wie lange wir schon hier sind. Ich wollte eigentlich 3 Wochen antworten, wusste aber nicht das Wort für Woche (im Nachhinein dann doch, da ich die Wochentage kenne und diese recht einfach aufgebaut sind: Woche+Zahl. Also Montag ist z.B. xīngqīyī, xīngqī heisst Woche und yī eins). Ich kenne aber Monat (yuè ), allerdings habe ich den Fehler gemacht und yīyuè geantwortet, was aber Januar heisst. Ich habe es jedoch gemerkt und dann yīgè yuè geantwortet (gè ist ein sogenanntes Zählwort. Ich glaube dass für Zeiten aber ein anderes verwendet wird)
- Nachdem unsere Konversation immer unverständlicher wurde habe ich dann auf Chinesisch gesagt, dass mein Chinesisch nicht so gut ist und auf Englisch, dass ich zu wenig Wörter kenne und wenig verstehe. Den englischen Teil hat sie dann aber nicht verstanden und sie ist wieder zurück zur Arbeit
PS: Wer bei 谢谢 nur 2 Fragezeichen sieht sollte sich drum bemühen, dass der Browser auch chinesische Zeichen anzeigt, die werden hier jetzt öfter auftauchen.
Seltsamer Service
Circa eine Woche vor meinem Abflug wollte mein Handy (ein O2 xda neo) keine SIM-Karte mehr lesen. Ich hätte das Handy dann selbst zu O2 einschicken müssen (da Onlinevertrag), die Reparaturdauer wäre wohl so 2-3 Wochen gewesen, also viel zu lang.
Es ist nun so dass die xdas von O2 eigentlich vom taiwanischen Hersteller HTC stammen. D.h. dass der xda neo dem HTC Modell HTC Prophet entspricht, nur eben eine leicht andere Firmware und ein anderer Name auf dem Gehäuse. Hier in Singapur (und anderen asiatischen Ländern) wird der Prophet als Dopod 818 Pro verkauft. Eine kurze Suche im Internet hatte ergeben, dass HTC vor kurzem ein neues Servicecentre hier aufgemacht hat.
Kurz nach meiner Ankunft (ich glaube der 2. Tag war es) bin ich also zum HTC Centre. Nummer gezogen, gewartet, Fall geschildert. Nein, die Reparatur ginge nicht, da dies ein O2 Gerät ist und sie nicht die Ersatzteile haben (what? Ich dachte die wären identisch....). Die Damen waren aber so freundlich und haben mich mit der O2 Hotline verbunden, die mir dann die Adresse des O2 Servicecentres gesagt haben.
Also auf zum o2 Servicecentre, dort wieder Nummer gezogen und gewartet. Dort konnten sie mir dann auch nicht helfen, da es ein deutsches Gerät ist und sie keine Ersatzteile haben (what? again? Das Ding ist doch sowas von asiatisch, da setzen die in Deutschland doch höchstens noch das Cover drauf!). Dumm gelaufen...
Tags darauf war ich dann im Sim Lim Square, einer Shopping Mall voller kleiner Elektronikläden. Meine Suche nach einem Laden, der mir das Handy reparieren könnte war auch dort erfolglos, obwohl ich alle Stockwerke durchgemacht hatte. Ein paar Minuten später war ich im Internet (wireless@sg und Thinkpad sei Dank) und Daniel(Jennifers Bruder) meinte, dass eine Kollegin empfohlen hat, mal zu einem der Ministände im Erdgeschoss, die Dual-SIM-Karten-Handys oder sowas anbieten, zu gehen. Also wieder zurück und an den Stand hin. Der junge Mann konnte mir dann zwar nicht helfen (hat ne Weile gedauert um das festzustellen, da mein Chinesisch (bei weitem) und sein Englisch nicht gut genug waren für eine anständige Konversation), aber er hat einen anderen Kollegen (o.ä.) gerufen, der mir dann versucht hat zu helfen. Nachdem er eine Weile sich Softwareprobleme versteift hatte (und dank deutscher Firmware auch nichts auf dem Display lesen konnte) hat er meinen Einwand, dass es eventuell an den Kontakten liegt, akzeptiert und das Problem dann dort gesucht. zwei Minuten später lief das Handy problemlos, es waren nur 2 Klammern verbogen, die die Sim-Karte auf die Kontakte des Handys drücken sollten (keine Ahnung warum die verbogen waren).
Im Endeffekt lief dann doch alles optimal, schnell repariert und kostenlos. Warum HTC und O2 aber behaupten, dass mein Gerät sich von den lokalen Geräten unterscheidet verstehe ich aber weiterhin nicht.
Praktikum in Singapur - Teil IV (Update)
>> Uebersicht ueber bereits erschienene Artikel
Geld
Eine einfache und kostenlose Moeglichkeit, Geld in Singapur abzuheben und Ueberweisungen aus Deutschland zu bekommen bzw. dorthin zu taetigen ist ein Konto bei der Citibank. Dieses Konto hat den Vorteil dass man weltweit an allen Citibankfilialen und -automaten kostenlos abheben kann. In Singapur gibt es mehrere Filialen an gut erreichbaren Orten, desweiteren gibt es auch viele ATMs (Geldautomaten), z.B. an mehreren MRT-Stationen.
Abhebungen an anderen Automaten (ebenso wenn man mit einer ec-Karte einer anderen Bank hier abhebt) kosten jeweils ca. 3-5 Euro.
Falls man vorhat hier in Suedostasien viel zu reisen (was der Regelfalls sein duerfte angesichts der enormen Menge an interessanten Reisezielen) empfiehlt es sich eine MasterCard oder VisaCard zu haben. Gerade fuer Onlinebuchungen von Hotels und/oder Fluegen wird diese benoetigt.
Fuer den Fall, dass man ein Konto hier in Singapur eroeffnen moechte benoetigt man auf jeden Fall eine Arbeitsgenehmigung hat. Sobald man diese hat kann man bei einer der zahlreichen Banken (POSB, DBS, HSBC, UOB, ...) ein Konto eroeffnen, allerdings sollte man sich ueber die genauen Konditionen bei der jeweiligen Bank schon vorher erkundigen. Man benoetigt anfangs eine Mindesteinlage von S$500-1000, und zumindest bei UOB ist es so, dass man S$2 im Monat zahlt falls das Guthaben unter S$500 faellt.
Nachtrag 04.10.2007: Wenn man bei der POSB als Trainee (d.h. mit dem Training Employment Pass) ein Konto eroeffnen will, so muss die Firma dort bereits ein Konto besitzen. Ausserdem verlangt POSB ein Schreiben von der Firma in dem bestaetigt wird, dass man dort angestellt ist und ein Konto benoetigt. Bei UOB ist dies nicht noetig, dort benoetigt man fuer die Kontoeroeffnung nur den TEP, den Reisepass und die Mindesteinlage von 1000S$ (auch als Scheck moeglich).
Handy
Es gibt hier drei Mobilfunkanbieter, die sowohl Prepaidkarten als auch Vertraege anbieten. Um einen Vertrag abzuschliessen, der i.d.R. mindestens ein Jahr laeuft, benoetigt man jedoch eine Arbeitsgenehmigung fuer eben diesen Zeitraum.
Meine Erfahrungen bei Prepaidkarten beschraenken sich auf Starhub (2006) und Singtel (2007), zu M1 kann ich nichts sagen. Es ist allerdings ratsam sich auf den Seiten der Anbieter ueber die aktuellsten Konditionen zu informieren und eventuelle Angebote zu betrachten.
Starhub-Prepaid hat den Vorteil, dass man fuer jedes Aufladen Frei-SMS bekommt und eingehende Anrufe kostenlos sind. Im Gegensatz dazu kosten eingehende Anrufe bei Singtel die normalen Telefongebuehren, man kann dies allerdings auch fuer S$0,60 am Tag deaktivieren. Interessant wird Singtel nun durch ein spezielles Angebot: Fuer S$28 kann man eine Top-Up-Card (so heissen hier die Guthabenkarten) kaufen, die einen Gesamtwert von S$100 hat. S$28 hiervon sind fuer Auslandsgespraeche und -SMS, die restlichen S$72 sind fuer lokale Anrufe und SMS. Dieses Guthaben ist jedoch nur fuer 50 Tage gueltig, wenn man innerhalb dieses Zeitraums aber wieder neues Guthaben erwirbt verlaengert sich die Gueltigkeit dementsprechend.
Boon Lay - Wo Ang Mohs etwas Besonderes sind!
Hier in Singapur wohne ich tief im Westen, genauer gesagt in Boon Lay. Boon Lay MRT ist beispielsweise die allerletzte Station auf der "grünen Linie" (also die MRT Linite, deren Farbe auf den Plänen immer grün ist), noch weiter im Westen gibt es nur das Industriegebiet Tuas, zu dem man über den Busbahnhof hier kommt.
Da BL eben relativ weit weg ist von der Innenstadt (30min mit der MRT) gibt es auch dementsprechend wenig Weiße hier, oder wie die Einheimischen sagen : Ang Mohs. Ang Moh ist Hokkien und bedeutet soviel wie rothaarig. Deshalb kommt es öfters vor, dass man von den jüngeren Singapuris, will sagen 0-4 Jährigen, schonmal verdutzt angeschaut wird.
Gestern abend hat mich ein ca. 1-2-Jähriger, der aus dem Fahrstuhl in meinem Block ausgestiegen ist, doch sehr interessiert und verwundert angesehen und ist kurz stehen geblieben. Vorhin hier in der Mall hat mich ein 2-3 jähriges Mädchen (auf dem Arm der Mutter) gesehen, verdutzt angeschaut, auf mich gezeigt und irgendetwas zur Mutter gesagt. Ich bin eben etwas Besonderes


